Nachdem wir den See erreicht hatten, mussten wir nun wieder den ganzen Hügel rauf, denn wir wollten ja oben noch Essen gehen und dort stand ja auch unser Auto. So stiegen wir den steilen Weg hinauf, doch nach der langen Tour verließen uns so langsam unsere Kräfte und wir machten eine kleine Stärkungspause. Anschließend ging es noch ein Stück weiter hoch, wo wir an eine Kreuzung kamen. Rechts oder links entlang? Für diese Entscheidung überlegten wir eine Weile. Sollten wir einen unbekannten Weg gehen, der vielleicht länger ist oder sollten wir den direkten Weg zur Wasserkuppe hinauf gehen, wo wir auf Wege kommen, die wir am Anfang schon gekreuzt haben? Nach hin und her überlegen entschieden wir uns für letzteres und stiegen den Berg weiter hinauf.

Oben angekommen, suchten wir nach einer Möglichkeit, wo es noch etwas zu essen gab. Viele Läden hatten hier schon zu (es war ca. 17/18 Uhr), doch ein Restaurant hatte noch geöffnet. Es heißt „Peterchens Mondfahrt“ und wir ergatterten gerade so noch den letzten freien Tisch für uns fünf Leute. Erst als wir nun endlich saßen und somit zur Ruhe kamen, spürten wir, wie uns unsere Beine wehtaten. Rund 14 km sind die heute gelaufen. Das sind meine Füße überhaupt nicht gewöhnt. Dennoch war es ein schöner Ausflug.

Nach dem leckeren Essen machten wir uns auf dem Weg zum Auto, wo wir noch den Rest des Sonnenuntergangs beobachten konnten. Bei Mondenschein fuhren wir dann wieder zurück zum Elternhaus von Martin.