Die dritte Tour war dann wirklich eine Ganztagstour (etwa 15 km wandern!). Dieses Mal fuhren wir (Martin und ich) gemeinsam mit seinen Eltern und seinem Bruder in die Rhön. Nach etwa 2 Stunden Autofahrt erreichten wir die höchste Erhebung Hessens: Die Wasserkuppe (950 m über NN).

Unser Parkplatz war etwas unterhalb der Wasserkuppe, aber noch zu Fuß zu erreichen. Dennoch führte unser Weg zunächst zur Fuldaquelle, die noch ein Stück tiefer lag. Heute war es so richtig herbstlich (die Tage zuvor zwar auch schon, aber hier war es zusätzlich sehr neblig). Überall lagen Blätter auf dem Boden, sodass ich leider an einer Stelle ausrutschte und dabei stürzte. Zum Glück ist aber nichts weiter passiert (außer ein kleiner blauer Fleck am Allerwertesten).

Wir umrundeten die Wasserkuppe und machten noch einen kleinen Abstecher zum Schafstein. Dort hatten wir einen guten Blick auf die zerfallenen Basaltsteine. Von der Ferne aus waren es nur hellgraue Flächen zwischen all dem Grün.

Nachdem wir vom Schafstein wieder zur Wasserkuppe zurück gelaufen sind, liefen wür über dessen Spitze. Auch hier hat man eine gute Aussicht. Doch viele tiefhängende Wolken sowie der diesige Nebel versperrten uns leider die ganze Aussicht. Dennoch gab es noch ein schönes Schauspiel, welches ich euch im nächsten Beitrag erzählen werde.

Auf der Wasserkuppe gibt es ein Fliegerdenkmal (der Adler auf den Steinen). Unweit dessen hatten sich einige Paraglider versammelt und immer wieder startete einer dieser. Das war irgendwie spannend. Aber ob ich mit sowas fliegen würde (ich habe Höhenangst)?

Anschließend ging es dann zum Pferdekopf, wo unerwartet die Sonne zwischen den Wolken hervor kam. (Dazu dann mehr im kommenden Beitrag.)