Am Samstag, den 21.08. bin ich zusammen mit Monika und Sonja nach Eckernförde gefahren. Bereits im Vorfeld hatte ich mich schon auf den Maltag eingestellt und hier schon davon berichtet: Vorfreude auf einen Tagesausflug.

Als ich abgeholt wurde, war der Himmel noch sehr bedeckt, aber es sollte noch besseres Wetter kommen, stand es im Wetterbericht. Dennoch packte ich zur Sicherheit eine Jacke ein. Wie in Kiel erwartete ich auch in Eckernförde, wenn wir am Wasser sitzen, dass es evtl. frisch sein könnte.

Wir erreichten nach etwa 30 Minuten die Stadt und damit einen Parkplatz in Bahnhofs-/Innenstadtnähe. Von dort aus liefen wir an der Promenade am Wasser entlang Richtung Hafen. Dort suchten wir dann unser 1. Motiv. Ich wusste schon, was ich malen wollte. Der Blick ging die ganze Zeit übers Wasser. Hier hat man nämlich einen tollen Blick auf die andere Seite von Eckernförde, oder besser gesagt auf Borby, wie ich lernen musste (das wusste ich gar nicht – ich dachte das gehört auch zu Eckernförde…).

Auch Monika fand diesen Blick sehr schön, sodass auch sie sich dorthin setzte. Sonja schaute sich vorher noch eine Weile um, setzte sich dann aber zu uns. Bald darauf bekamen wir Besuch. Ich hatte nämlich via Instagram „Eck_sketcher“ (Ingrid) angeschrieben und gefragt, ob sie auch mit uns malen mag. So hatten wir auch einen Insider, die uns ein bisschen was über die Stadt erzählen konnte und uns später auch noch einen anderen schönen Malplatz zeigte. Zunächst saßen wir aber zu viert an der Hafenspitze und malten.

Dabei bekamen wir öfter Besuch von Leuten, die den Blick und das mittlerweile gute Wetter genießen wollten (es wurde richtig sonnig und immer mehr Wolken lösten sich auf). Manch eine/r schaute uns dabei aber auch über die Schulter. Sie waren sehr interessiert, was wir so treiben. Schließlich sieht man ja nicht jeden Tag Leute, die in der Stadt malen, oder doch? 😉

Nachdem wir etwa 2-3 Stunden gemalt hatten, legten wir unsere Bilder zusammen. Seht nur was dabei entstanden ist:

Anschließend machten wir eine „Kaffeepause“. Dabei liefen wir zum Außenbereich des Cafés „Adele“, wo wir uns so manche Leckerei gönnten. Ich hielt mich allerdings zurück, denn nach einer dieser riesigen Tortenstücken wäre ich mit Sicherheit viel zu träge geworden, um danach noch etwas zu malen. Da ich aber unbedingt noch ein zweites Bild malen wollte, gab es für mich nur eine heiße Schokolade.

Nach unserer Pause zeigte uns Ingrid noch den Altstadtkern. Dabei faszinierten mich direkt die kleinen Fischerhäuschen. Wir liefen zwar noch etwas umher, um uns weiter umzuschauen, aber ich hatte irgendwie nur noch den Blick für diese kleinen Häuschen. Dort ließ ich mich dann auch anschließend nieder.

Während des Malens wurde ich dort immer wieder von Interessenten angesprochen. Die meisten wollten nur das Bild anschauen, andere wiederum wollten wissen, ob man das Bild kaufen könne.

Nachdem ich mit meinem Motiv fertig war, gesellte ich mich zu den anderen. Monika und Ingrid waren auch schon mit ihren Bildern fertig, nur Sonja arbeitete noch fleißig. Also gesellten wir uns zu ihr und legten dort anschließend unsere Bilder zusammen. Dieses Mal sind schöne verschiedene Bilder entstanden, da wir uns so gut verteilt hatten.

Nach dem Zusammenlegen hieß es allerdings Aufbruch. Denn es war Abend geworden und so langsam wollten wir dann doch Schluss machen. Dennoch fanden wir alle es so schön, dass wir das gerne noch einmal wiederholen möchten. Darauf freue ich mich schon sehr ❤