Kennt ihr Acrylgouache? Habt ihr mit denen schon einmal gemalt? Wisst ihr, was man mit diesen Farben machen kann? Nein? Dann solltet ihr euch unbedingt diesen Artikel anschauen!

Heute stelle ich euch nämlich die oben genannten Farben einmal kurz vor.

Ich selbst benutze am liebsten die Farben von Holbein oder Turner. Natürlich gibt es Acrylgouache auch von anderen Herstellern. Da ich aber nur mit diesen zwei Marken arbeite, kann ich zu den anderen Herstellern nichts sagen. Dieser Beitrag behandelt also nur die beiden oben genannten Marken.

Im Beitrag Inspiriert von … (Nr. 2) berichtete ich bereits von Acrylgouache. Da erzählte ich euch, wie ich zu diesen Farben überhaupt gekommen bin. Doch ehe ich solche Farben überhaupt bekommen habe (es war sehr schwer, einen Laden/Onlineshop zu finden, der diese Farben verkauft), nutzte ich normale Gouache. Als ich dann meine ersten Acrylgouachefarben hatte, malte ich die folgenden Bilder:

Diese Bilder sind bisher nur im Skizzenbuch gelandet. Einfach, weil ich mit den Farben noch übte. Dabei kann man diese Farben auf so vielen verschiedenen Materialien anwenden! Außer Papier geht auch:

Holz zum Beispiel. Erst gestern habe ich ein Motiv auf Holz gemalt. Schaut doch nochmal hier in den Beitrag rein: Gouache auf Holz

Genauso gut sind auch Steine, Metalle, Kunststoffe, Stoffe, Leinwände und vieles mehr.

Denn Acrylgouache, das verrät uns der Name schon, verhält sich wie Acryl. Nur, dass es nach dem Trocknen ein mattes „Finish“ hat. Es ist also wasserfest. Das habe ich selbst auch schon getestet. Es stimmt. Doch wozu ist diese Eigenschaft nützlich?

Vorteile: Man braucht kein Glas, wenn man es einrahmen möchte. Ebenso ist ein Fixativ völlig unnötig.

Nachteile: Man muss schnell mit den Farben sein und die Arbeitsmaterialien nach jedem Gebrauch gründlich reinigen.

Bei den oben genannten Herstellern trocknet die Farbe nach ca. 15 Minuten. Bei viel Feuchtigkeit dauert der Trocknungsprozess sogar noch etwas länger. Wenn ihr eure Farben in der Palette länger feucht braucht, dann erzähle ich euch euch demnächst von ein paar Tricks, wie man die Farben länger „halt-“ und „verwendbar“ machen kann (in einem separaten Beitrag).

Spezielle Pinsel sind übrigens nicht nötig. Ich verwende normale Acrylpinsel/Synthetikpinsel.

Bei beiden Herstellern gibt es eine Angabe der Pigmente sowie der Lichtechtheit. Die Lichtechtheit ist vor allem dann wichtig, wenn eure Gemälde der Sonne ausgesetzt sind.

Die Farben sind recht flüssig, sodass man theoretisch direkt damit arbeiten kann. Ich persönlich füge jedoch immer noch ein wenig Wasser hinzu, das macht sie geschmeidiger. Nimmt man die Farbe „direkt aus der Tube“ (mit einem trockenen Pinsel), kann man jedoch tolle Effekte erzeugen (das zeige ich euch in einem separaten Beitrag). Vermischen lassen sich die Farben aber genauso gut, wie normale Gouachefarben.

Wenn ihr jetzt an den Farben interessiert seid, dann verrate ich euch auch nun meinen Lieblingsladen:

Dort findet ihr natürlich auch andere Malmaterialien.

Für weitere Fragen zum Material könnt ihr mich gern kontaktieren. Ich versuche alle Fragen zu beantworten, so gut ich kann.

Im kommenden Beitrag wird es dann um die Malgründe für Gouache und Acrylgouache gehen, bei dem ich euch noch ein paar Tipps geben werde. Seid gespannt! Nun wünsche ich euch aber noch einen schönen Sonntagabend.