Am vergangenen Sonntag ging es wieder zum Zeichnen. Auch dieses Mal konnten wir uns nur virtuell treffen. Leider hatte ich an dem Tag schon etwas vor, wollte aber unbedingt eine dieser Kirchen malen. Also holte ich das einfach ein paar Tage später nach. Da auf dem Blog der Urban Sketcher Kiel die Fotos als Vorlage zur Verfügung stehen, war dies auch ohne Probleme möglich.

Für dieses Motiv hatte ich mir schon im Voraus überlegt, ob ich digital oder mit Markern male. Letzten Endes enschied ich mich dann fürs digitale, obwohl ich damit noch nicht so gut zeichnen kann. Aber wie sagt man so schön: „Übung macht den Meister“, also ran ans Tablet.

Alles digital

Da ich kein „Profi-Grafiktablet“ habe (also eines, welches man an den PC anschließt, wie z.B. das Wacom Cintiq*), kann ich nur mein mobiles Tablet nutzen. Das ist ein iPad*, welches ich damals zu einem Handyvertrag dazu erhalten hatte. Mittlerweise besitze ich auch einen Stift*dafür, um darauf auch malen zu können. Nach ausgiebiger Recherche fand ich dann ein pasendes Malprogramm (Procreate). Mit diesem habe ich auch das unten zu sehende Bild gemalt.

Früher, als ich meine ersten digitalen Versuche machte, benutzte ich Photoshop (auf dem PC), doch das lief eine ganze Weile nicht auf dem iPad. Ich weiß grad nicht, ob es mittlerweise eine mobile Version davon gibt. Bestimmt.

Programme und Funktionen

In Procreate gibt es viele Pinsel und man kann auch neue erstellen und hinzufügen. Dabei kann man sich auch ziemlich viel Arbeit ersparen, wenn man wiederkehrende Objekte hat. Außerdem gibt es viele Ebenen (Menge je nach Bildauflösung). Es ist dadurch ein leichtes, Fehler zu korrigieren oder etwas auszuprobieren und dann wieder rückgängig zu machen.

Mit meinem Motiv hatte ich vor allem mit den Bäumen zu kämpfen. Aber auch die Schattenseite des Kirchturmes war zu Beginn noch ziemlich hell. Erst nach und nach hatte ich dann den Dreh raus. Und ich finde, das Bild kann sich sehen lassen, obwohl ich nicht wirklich motiviert an das Bild herangegangen bin.


Verwendetes Material im Überblick:

Das wäre ein Traum:

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