Wie ihr wisst, male ich hauptsächlich mit Aquarell, als mit anderen Materialien. So kam ich auch irgendwann zu flüssigen Aquarellfarben. Die gibt es von unterschiedlichen Herstellern. Ich habe ein paar Colorexfarben* von pebeo, aber die meisten Farben, die ich besitze sind Ecolinefarben* von Royal Talens.

Keine gewöhnlichen Aquarellfarben

Vor einigen Wochen habe ich die flüssigen Aquarellfarben wieder hervor geholt, um wieder etwas häufiger mit denen zu malen. Im Gegensatz zu Tuben- oder Näpfchenaquarellfarben musste ich mich hier aber erstmal „drangewöhnen“. Da sie keine cremige Konsistenz haben, musste ich zunächst Skizzen mit den Farben machen.

Direkt aus den Fläschchen sind die Farben sehr intensiv. Das wusste ich aber schon, als ich sie gekauft hatte. Daher versuchte ich die Farben zunächst in meine Mijello Palette* zu tropfen (die Fläschchen haben eine integrierte Pipette, sodass dies ohne Probleme möglich ist) und anschließend Wasser hinzuzugeben. So konnte ich die Farbe verdünnen und weniger knallig werden lassen.

Weitere Materialien nötig

Wie der Name „flüssige Aquarellfarbe“ schon sagt, ist es hier nötig eine Palette mit tiefen Einkerbungen zu haben. Auch wenn man evtl. nur wenig von der Farbe braucht, so muss man doch einrechnen, dass die Farbe höchstwahrscheinlich noch verdünnt werden muss (und somit noch entsprechend Wasser hinzukommt). Zu Beginn hatte ich eine solche Palette nicht und ich musste immer wieder nachmischen. Das ist sehr mühsam, wenn man große Flächen füllen will.

Neben der Palette waren auch neue Pinsel notwendig. Hierfür habe ich mir Peter van Ginkel Pinsel, die mit Synthetikhaar ausgestattet sind, gekauft. Wegen hoher Farbaufnahme und dass es Universalpinsel sind, waren sie meine Wahl.

Auch das Papier spielt eine Rolle. Hier habe ich ein billiges Aquarellpapier verwendet. Außerdem kam Rubbelkrepp zum Einsatz. Des Weiteren überlegte ich den Einsatz von Buntstiften für farbige Outlines. Doch auf diesem Papier kam das nicht so richtig zur Geltung. Ohnehin gefällt mir das Bild so nicht. Das werde ich noch einmal neu machen. Da es ein Kinderbuchmotiv werden soll, denke ich da auch an andere Farben, wie Rosawolken … und vielleicht kann der Himmel auch noch etwas intensiver sein … mal sehen.

Einen weiteren Versuch machte ich dann noch einmal mit dem Mond, leider wirkt der hier nur ein bisschen wie Käse…

Dennoch finde ich die Farben superschön und werde mit Sicherheit wieder mit ihnen malen. Einige neue Bilder gibt es ja schon, die kommen aber in einem zusätzlichen Beitrag.

Die Ecolinefarben gibt es übrigens auch als Stifte, viele verwenden diese fürs Handlettering.

Übersicht über die verwendeten Farben und Materialien

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